Über Steinfurth

Steinfurth

 

Steinfurth liegt eingebettet zwischen kleinen Hügeln in einer Talaue, direkt an dem Fluss Wetter im Herzen der Wetterau (Hessen). Nach Frankfurt sind es ca. 38 km, nach Gießen ca. 29 km und nach Kassel ca. 163 km.

Die Landschaft um Steinfurth ist auf Grund seines ausgeglichenen Klimas und der ertragreichen Böden schon seit Jahrhunderten vom Ackerbau geprägt. Durch seine lehmhaltigen Böden ist dieser Ort hervorragend für die Rosenzucht geeignet.

 

Das Rosenzeitalter in Steinfurth begann im Jahr 1868 mit der Einführung der Rosenzucht durch Herrn Heinrich Schultheis, welcher seine Kenntnisse in England erworben hatte. Er gründete mit seinen Brüdern Konrad und Wilhelm die erste deutsche Rosenschule “Gebr. Schultheis”. Steinfurth ist das älteste und mit seinen heute (Stand 31.12.2001) 2901 zählenden Einwohnern, wohl auch das bekannteste Rosendorf Deutschlands.

Der Ort bekam seinen Namen durch eine mit Steinen ausgelegte Furt durch den Fluss Wetter. Diese befand sich am Ortsausgang Richtung Bad Nauheim.

Bis in das Jahr 1972 war Steinfurth eine eigenständige Gemeinde. Durch das Gesetz der Neugliederung der Landkreise Büdingen und Friedberg, wurde die Gemeinde Steinfurth in die Stadt Bad Nauheim eingegliedert.

 

Alle zwei Jahre findet in unserer Gemeinde das auch über die hessischen Landesgrenzen hinaus bekannte Rosenfest statt. Hier wird die Rose von ihrer schönsten Seite präsentiert. Freitags öffnen sich die Pforten zur Rosenschau. In dieser werden die von Steinfurther Rosenanbauern angepflanzten Rosen zur Schau gestellt. Der Höhepunkt dieser Veranstaltung ist jedoch der am Sonntag stattfindende Rosenkorso. Die Festwagen werden mit Rosen geschmückt (ca. 30.000 bis 50.000 Rosenblüten pro Wagen / je nach Wagengröße) und diese fahren, begleitet von Fußgruppen und Spielmannszügen, über eine festgelegte Route durch Steinfurth. Diese Korsowagen werden von den Steinfurther Vereinen gestaltet und in Eigenleistung angefertigt.